E.T.A. Hoffmann



Phantasie, Spaltung

Gerade im E.T.A. Hoffmann-Jahr 2022 lag es nahe, mich mit dem "Phantasten" Hoffmann zu beschäftigen.
Den Zugang zu der phantastischen Welt, die sein Werk prägt, hat er mit vielen Künstlern der Musik, Literatur und den Bildenden Künsten gemein.
Hoffmanns Gedankengewitter setzen kreative Prozesse in Gang, formen Figuren, die sich verselbständigen,
dem Kopf entfliehen und ihrerseits Geschichten erschaffen. Wahn-Prozesse schließen sich an.
Er tritt neben sich und wie in einer Zellteilung entsteht neben der Verkörperung sein eigener Umriss als Phantast.
Eine gespaltenen Persönlichkeit, zwischen dem liebenden Ego, dem suchenden und dem kreativen Künstler.
Phantasien können gefangen halten, aber auch ungeahnte Kreativität schenken.
All das wiederholt sich zu allen Zeiten und besonders die Kunst schöpft aus solchen Prozessen.

In der Auseinandersetzung mit diesen Prozessen sind meine Holzschnitte entstanden.
Sie zeigen den sensiblen, wahnhaften Künstler E.T.A. Hoffmann.



Holzschnitt